Historische Daten und Fakten erhalten ein Gesicht

 Der Einsatz von Zeitzeuginnen und -zeugen im Unterricht hat in den letzten Jahren einen wachsenden Stellenwert erhalten, auch wenn der Anteil der dafür aufgewendeten Unterrichtszeit quantitativ aus nachvollziehbaren Gründen noch eher gering ist. Der organisatorische Aufwand dafür ist im Vergleich zu anderen Unterrichtsformen groß, und der Zeitaufwand, wenn eine zufriedenstellende Vor- und Nachbereitung des eigentlichen Zeitzeugengesprächs erfolgen soll, nicht unerheblich.

Dennoch kann der Einbezug von Zeitzeuginnen und -zeugen in den Unterricht sehr lohnend sein - wenn er  sich sinnvoll aus dem Unterrichtsgeschehen heraus ergibt.

  • zeitzeugenbuero.de
    Das Portal www.zeitzeugenbuero.de ist ein Angebot der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit dem bundesweit Zeitzeugen zur Geschichte von Demokratie und Diktatur nach 1945 recherchiert und kontaktiert werden können. Über das Portal können darüber hinaus Biografien recherchiert, Unterrichtsmaterialien herunter geladen und Anregungen für Exkursionen, Projekttage, Veranstaltungen und Vorträge gefunden werden. Die Online-Plattform ermöglicht außerdem die Recherche von Themen und Erinnerungsorten sowie didaktischen Materialien.
    zeitzeugenbuero.de
    Leitfaden für Lehrkräfte (PDF)
  • Zeugen der Zeit - Anregungen - Anregungen für Zeitzeugengespräche in Unterricht und Jugendarbeit
    Hrsg. vom Pädagogischen Zentrum Rheinland-Pfalz (PZ-Information 2/2006). Bad Kreuznach 2006. Eine überarbeitete und ergänzte online-Fassung liegt vor unter:
    Bildung.RP.de - Zeugen der Zeit (PDF)
  • LeMO: Kollektives Gedächtnis
    Das Kollektive Gedächtnis bietet die Möglichkeit, persönliche Erinnerungen zu veröffentlichen, die in einem Zusammenhang mit der
    deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts stehen.
    DHM.de - Gedächtnis
  • 50 Jahre Mauerbau
    Der Bildungsserver Rheinland-Pfalz verweist auf eine Koordinierungsstelle ("Zeugen der Zeit"), die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen u.a. zum Thema "25 Jahre Mauerfall" vermittelt. t. 
    Zeitzeugen.Bildung-RP.de
  •  "Ein Zeitzeuge berichtet über "Erziehungsdiktatur" der DDR": Josef Budek bietet Schulen an, von seinen Erlebnissen und Erfahrungen als Dissident in der DDR zu berichten. Sein regimekritisches Verhalten bedeutete das Ende seiner Karriere im Ministerium für Kultur. 1983 von der Staatssicherheit verhaftet, wurde er ein Jahr später der Bundesrepublik Deutschland ausgeliefert.
    Lehrer-Online.de - Zeitzeuge berichtet über die "Erziehungsdiktatur"
  •  "Über Ungarn abgehauen. DDR Massenflucht 1989 in Zeitzeugenberichten" (DVD): Letztlich haben unter anderem auch die Massen an Flüchtlingen aus der DDR zu den Massenprotesten im Herbst 1989 beigetragen und damit einen Beitrag zur Wende geliefert. Diese DVD dokumentiert mit Hilfe von Zeitzeugenberichten die Gründe und die Schwierigkeiten bei der Flucht aus der DDR und die Probleme beim Neubeginn in der BRD. Didaktisch gut für den Unterrichtseinsatz aufbereitet, mit mehren Arbeitsblättern. Geeignet für die Sekundarstufe.
    Friedrich-Verlag.de - Über Ungarn abgehauen
  • "Zeitzeuge Friedrich Gürge": beschreibt den Alltag im Flüchtlingslager Hamburg-Wentorf nach seiner Flucht aus der DDR im Herbst 1954, die Bemühungen um eine Anstellung als Lehrer in Westdeutschland, sein Nachstudium am Pädagogischen Institut in Weilburg an der Lahn 1955/56, erste Lehrertätigkeit an einer einklassigen Dorfschule in Hausen vor der Höhe im Untertaunus und seine Versetzung 1959 nach Wiesbaden an die äußerst konservative Diesterweg-Schule.
    Friedrich-Guerge.de - Lehrer in Westdeutschland

Nach oben


© 2017 Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
www.lpb-bw.de