Ausstellungen

Typisches DDR-Wohnzimmer im DDR-Museum Berlin. Quelle: Wikipedia/User:FA2010, gemeinfrei.
Typisches DDR-Wohnzimmer im DDR-Museum Berlin. Quelle: Wikipedia/User:FA2010, gemeinfrei.

Plakatausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung zum Thema DDR

Was war die DDR? Diese Frage wird mehr denn je diskutiert. Noch 1989 schien die Antwort eindeutig: Damals gingen Hunderttausende in der DDR auf die Straße, um gegen die Diktatur der SED, für Reisefreiheit und bessere Lebensverhältnisse zu demonstrieren. Heute wird der Alltag in der DDR häufig verklärt. Gab es tatsächlich so etwas wie eine "heile Welt" inmitten der Diktatur? Oder waren SED-Herrschaft und Alltag letztlich untrennbar miteinander verbunden? Die Ausstellung ""Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Magazins "stern" will Antworten auf diese Fragen  geben zur Diskussion einladen.

Die Ausstellung umfasst 20 DIN A1-Plakate und kann bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 50 Euro (inklusive Versand) bestellt werden. Die Plakate werden ab Ende März 2010 gerollt geliefert und müssen vor Ort gerahmt oder auf Ausstellungsplatten aufgezogen werden. Die Ausstellung bildet einen geeigneten Rahmen für Filmvorführungen, Zeitzeugengespräche, Buchvorstellungen und andere Veranstaltungen zum Thema.

Bestellungen und Rückfragen sind zu richten an:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5,
10117 Berlin, Fax: 030 319 895 244

E-Mail: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung-Aufarbeitung.de/hwdd 

Begleitmaterialien zur Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“

Ab sofort sind die umfangreichen Begleitmaterialien zur Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Deutschen Historischen Museums online abrufbar:
BStU - Kommunismus - Ausstellung - Bildungsarbeit

Die Unterrichtsvorschläge ergänzen das bereits bestehende Angebot der 25 DIN-A1-Poster mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten und QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind, und weiteren Materialien für die Bildungsarbeit.

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"Die Rückkehr der Demokratie - Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989-91"

Die neue Wanderausstellung der Stiftung Ettersberg mit dem Titel "Die Rückkehr der Demokratie: Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa von 1989-91" wurde am 4. Dezember 2006, um 14.30 Uhr, im Bürgersaal der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt von Ministerpräsident Dieter Althaus eröffnet.

Wenn Sie die Ausstellung in Ihrer Stadt zeigen möchten, wenden Sie sich bitte an Dr. Peter Wurschi, Tel: 03643-497515; wurschi@remove-this.stiftung-ettersberg.de.

Quelle: Stiftung-Ettersbrg.de - Wanderausstellungen

Opposition und Widerstand in der DDR unter besonderer Berücksichtigung von Thüringen

Die Ausstellung „Opposition und Widerstand in der DDR“ wurde von der Stiftung Ettersberg in Zusammenarbeit mit dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig erstellt und am 9. Juni 2004 in der Erfurter Predigerkirche von Ministerpräsident Dieter Althaus und dem ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Dr. Joachim Gauck, eröffnet. Texte und Konzeption stammen von Dr. Erhart Neubert, Berlin (in Zusammenarbeit mit Markus Pieper).

Die Ausstellung arbeitet auf insgesamt 21 Tafeln die langen Linien widerständigen und oppositionellen Handelns gegen die SED-Diktatur vom Widerstand gegen die kommunistische Herrschaft in der Sowjetischen Besatzungszone bis zum Zusammenbruch des DDR-Regimes 1989 heraus. Es ist gelungen, die Geschichte der Opposition in der DDR anhand zahlreicher, zum Teil noch unveröffentlichter Fotos und Dokumente darzustellen und dabei schwerpunktmäßig die Ereignisse in Thüringen nachzuzeichnen. Die Ausstellung gliedert sich in vier Phasen: Die 40er und 50er Jahre waren geprägt vom Widerstand in den demokratischen Parteien, an Universitäten, Schulen, in Kirchen und illegalen Jugendgruppen mit dem Höhepunkt des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. Nach dem Mauerbau erhob sich zahlreicher Protest gegen die Abriegelung der Grenzen und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. In den 60er und 70er Jahren entstanden in den Kirchen alternative Subkulturen; Regimekritiker wie Biermann, Havemann und Bahro wurden zu Symbolfiguren der Opposition. Der gesellschaftliche Widerstand wurde in den 80er Jahren von immer mehr Menschen getragen und organisierte sich in der Friedens-, Umwelt- und Demokratiebewegung, die es durch den Nachweis der Wahlfälschung bei der Kommunalwahl 1989 schaffte, das SED-Regime endgültig zu delegitimieren. Die Demonstrationen von Millionen von Menschen im Herbst 1989 sowie die Massenflucht über bundesdeutsche Botschaften in Prag, Warschau und Budapest brachten die SED-Diktatur zum Einsturz, führten zur Auflösung der Staatssicherheit und zur deutschen Einheit.

Die Ausstellung steht allen Städten und öffentlichen Einrichtungen in Thüringen kostenlos zur Verfügung und wird bis Ende 2007 in zahlreichen Orten gezeigt. Ausstellungsorte sind u. a.: Altenburg, Apolda, Arnstadt, Asbach/Sickenberg (Grenzmuseum „Schifflersgrund"), Berlin, Dresden, Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Greiz, Großbodungen, Jena, Meiningen,
Mühlhausen, Rasdorf (Grenzmuseum „Point Alpha"), Saalfeld, Schwerin, Sömmerda, Suhl
und Weimar.

Ergänzend zur Ausstellung haben wir einen Katalog erstellt, in dem die gesamte Ausstellung abgebildet ist. Der Ausstellungskatalog ist gegen eine Schutzgebühr von 3,- Euro am Ausstellungsort erhältlich (für Schulklassen 1,- Euro pro Exemplar).

Wenn Sie die Ausstellung in Ihrer Stadt zeigen möchten, wenden Sie sich bitte an Dr. Peter Wurschi, Tel.: 03643 4975-15; wurschi@remove-this.stiftung-ettersberg.de.

Quelle: Stiftung-Ettersbrg.de - Wanderausstellungen

„Der Schrei nach Freiheit – Der 17. Juni 1953 in Thüringen“

Zum 50. Jahrestag des 17. Juni 1953 hat die Stiftung Ettersberg eine Ausstellung über den Volksaufstand in Thüringen unter dem Titel „Der Schrei nach Freiheit – Der 17. Juni 1953 in Thüringen“ erstellt, die am 16. Juni 2003 im Rahmen eines Symposiums an der Universität Jena in Anwesenheit des Thüringer Ministerpräsidenten Althaus eröffnet wurde. Die Ausstellung steht allen Städten und öffentlichen Trägern in Thüringen kostenlos zur Verfügung; sie wurde bisher in insgesamt 22 Thüringer Orten gezeigt.

Die Ausstellung besteht aus insgesamt 21 Ausstellungstafeln. Auf den ersten sieben Tafeln werden die Ereignisse in der SBZ und DDR, die zum Aufstand am 17. Juni geführt haben, dargestellt und in den zeitgeschichtlichen Rahmen eingeordnet (politisches System, Verfolgung der Jungen Gemeinden, Wirtschafts-, Landwirtschaftspolitik, Neuer Kurs, Normerhöhungen usw.). Neben den Vorgängen am 16. und 17. Juni in Ost-Berlin und der restlichen DDR (drei Tafeln) werden die Ereignisse in Thüringen ausführlich auf acht Tafeln beschrieben. Dabei wird zum Teil noch unveröffentlichtes Material präsentiert. Zwei abschließende Tafeln behandeln die Reaktionen der SED auf den Volksaufstand sowie die Bedeutung des 17. Juni 1953 in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Auf einer zusätzlichen Tafel stellt sich die Stiftung Ettersberg den Besuchern vor.

Ergänzend zur Ausstellung haben wir einen Katalog erstellt, in dem die gesamte Ausstellung abgebildet ist. Der Ausstellungskatalog ist zu einem Preis von 3 Euro am Ausstellungsort erhältlich (im Klassensatz 1 Euro).

Wenn Sie die Ausstellung in Ihrer Stadt zeigen möchten, wenden Sie sich bitte an Dr. Peter Wurschi, Tel.: 03643 4975-15; wurschi@remove-this.stiftung-ettersberg.de.

Quelle: Stiftung-Ettersbrg.de - Wanderausstellungen
 

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